Beispiele

Intensiv-Coaching in der Natur

Veränderung ist ein Prozess, der Ruhe, Geduld und liebevolle Zuwendung braucht.

In dieser 1 : 1 – Begleitung stelle ich mich ganz auf dich ein und schenke dir meine volle Aufmerksamkeit. Gemeinsam pusten wir Schicht für Schicht den Staub weg, bis dein leuchtendes Inneres zum Vorschein kommt.

Wir gehen von der reinen Sprachebene auf die Wahrnehmungsebene und nutzen die Natur als Resonanzfläche. Ich helfe dir, die Zeichen der Natur zu verstehen.

Die intensive Begleitung bringt viel in Bewegung. Es beginnt ein Prozess, der dich immer mehr mit dir in Übereinstimmung bringt. Du lässt los, was nicht zu dir gehört. Das macht dich leichter und unbeschwerter. Du erkennst immer klarer deinen Weg. Freude und Leichtigkeit kehren in dein Leben ein.

 

Was ist das Besondere an Naturcoaching?

Beim Naturcoaching nutzen wir das harmonische und vitale Umfeld der Natur, um ganz bei dir anzukommen. 

Allein schon dadurch, dass wir uns in möglichst unberührte Natur bewegen, wird Stress abgebaut. Die Schwingungen werden harmonisiert und Ruhe und Gelassenheit treten ein. Wir konzentrieren uns auf unsere Sinne und nehmen alles um uns herum intensiv wahr. Das Gedankenkarussell steht still, das Herz öffnet sich. Verborgene Wünsche und Sehnsüchte werden frei. Vielleicht auch alte Wunden, die dir das heutige Glück erschweren. Jetzt darf Heilung geschehen.

Alles ist mit allem verbunden. Wir sind Teil eines großen Ganzen. Wir nehmen Kontakt zu den Elementen auf. Das gibt ein Gefühl der Geborgenheit, egal was um dich herum passiert. Dieses Gefühl nimmst du mit nach Hause und kannst dich auch an anderen Orten mit der Erde, dem Feuer, dem Wasser und der Luft verbinden.

Alles, was dir begegnet, hat mit dir zu tun.

Hier findest du Beispiele und Erfahrungsberichte von Menschen, die ein Naturcoaching genossen haben. Lies selbst, was sie zu berichten haben: 

Beispiel 1: Eine andere Richtung einschlagen

Über die Brücke gehen

Mit dieser quälenden Frage danach,  was die eigene Berufung ist, bin ich mit einem Coaching-Gast im Saarbrücker Urwald unterwegs gewesen. Der Weg scheint vorgezeichnet für die Niederlassung mit einer eigenen Kanzlei, aber er „scheut wie ein Pferd vor einem Hindernis“. Die Gedanken drehen sich im Kreis und es scheint keine Lösung in Sicht. Recht schnell wird klar, dass es die Kanzlei nicht ist, aber was ist es dann?

Nachdem wir flott losgelaufen sind, bleiben wir immer wieder stehen, stellen fest, wie viele verschiedene Vögel jetzt schon singen und lauschen der Sinfonie des kleinen Baches. Wir kommen aus dem Kopf ins Wahrnehmen, alle beide, immer mehr. Das ist das Ziel, denn denken verhindert fühlen. Und mit dem begrenzten Verstand werden wir keine Lösung finden. Die weiß aber ganz sicher der Körper, das Unterbewusstsein.

Inzwischen ist immer klarer, welche Szenarien sich überhaupt nicht gut anfühlen und garantiert nicht in Frage kommen. Aber das Bild für die einzig wahre, authentischeZukunft erscheint nicht klar. Erst die Frage, was meinen Gast davon abhält, freudig und konkret in die Zukunft zu schauen, bringt den entscheidenden Wendepunkt. Zufällig sind wir auch auf unserer Runde durch den Wald an der äußersten Kehre angekommen, dort wo die Brücke über den Bach geht und wir den Rückweg auf der anderen Seite antreten können. Wir bleiben auf der Brücke stehen und da taucht es auf, das Gefühl, das meinen Gast daran hindert, frei nach vorne zu schauen. Plötzlich ist es ausgesprochen, mit einem Blubb ist der Knubbel im Bauch, an dem alles Fortkommen wie festgebunden scheint, ausgesprochen. Ein Schauer läuft mir rauf und runter über den Rücken und zeigt mir: Das ist es! Sorgfältig haben wir diesen Moment vorbereitet, indem wir uns immer weiter vorgewagt haben in das Innere, zur Wahrheit, die bis dahin nicht ausgesprochen werden durfte. Aber die Schale wurde immer weicher durch die Weite der Natur und ihre unendliche Güte und Neutralität. Und jetzt liegt es ganz offen vor uns und kann, allein dadurch, dass es angeschaut wurde, aus dem System verschwinden. Ich bitte meinen Gast, dieses negative, bedrückende und einengende Gefühl in sich aufkommen zu lassen und dann kraftvoll in einen Stock zu pusten, den er mit Schwung hinter sich wirft. Befreit kann er nun über die Brücke gehen und seinen innersten Zukunftswünschen ungehindert Raum geben.

Den ganzen Rückweg über sprudelt es nur so heraus. Und ja, es fühlt sich genau richtig an, in diese neue Richtung zu schauen und alle Qualitäten und Vorlieben bei der Wahl der neuen beruflichen Aufgabe zu berücksichtigen, statt in den engen, begrenzten Vorstellungen einer Kanzlei zu bleiben. Die Basis für eine Karriere, die meinem Gast voll und ganz entspricht, und mit der er sehr erfolgreich sein wird, ist gelegt.

Am Ende unseres Weges setzen wir uns mit einem Tee auf eine Bank am noch gefrorenen See und fassen zusammen. Was ist jetzt der eine, nächste, wichtige Schritt? Es wird nicht einfach werden und braucht Mut, aber es ist ganz klar, in welche Richtung es geht. 

Unser Blick fällt auf die Eisfläche, auf der zwei runde, klare Eisformationen liegen. Wie kann das sein? Es ist ganz klar: Das hier ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass Unmögliches möglich wird.

Inzwischen ist es fast dunkel geworden. Die schmale Sichel des Mondes leuchtet zwischen den Baumkronen der Erlen hindurch. Wir vereinbaren, dass wir uns „in einem Mond“ wieder sprechen werden und darüber austauschen, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis die Erkenntnisse dieses Blitzcoachings gesackt sind und die Kraft und Klarheit für die Umsetzung des nächsten Schrittes daraus hervorgeht. Aber ich bin ganz sicher, dass wir an diesem Nachmittag die Basis für ein erfülltes und glückliches Leben gelegt haben.

Beispiel 2: Was möchte ich in meinem neuen Lebensabschnitt machen?

Überblick bekommen

W. Ist 58 Jahre alt und hat vor Kurzem den väterlichen Betrieb, eine KFZ-Werkstatt, verkauft. Bei der Berufsausbildung hatte er keine Wahl, der Weg zum Fahrzeug- und Karosseriebauer war vorbestimmt. Heute weißt er nur eins, dass er damit garantiert nichts mehr zu tun haben möchte. Aber was dann? Er möchte gerne etwas Sinnvolles mit seinem Leben anfangen und zugleich seine frisch gewonnene Freiheit auskosten.

Wir treffen uns im „Baumhaus“, einem auf Stelzen stehenden, kleinen Domizil inmitten großartiger Natur. Der Blick fällt auf das glatte Wasser, in dem sich das farbenprächtige Herbstlaub der Bäume spiegelt. Ein neugieriges Eichhörnchen huscht umher und der nahe gelegene Bach rauscht beruhigend. 

Ich habe einige Fragen vorbereitet und so begeben wir uns zusammen auf Spurensuche von der Kindheit, seinem bisherigen Weg bis hin zu seinen Wünschen und Vorlieben. Dabei machen wir ausgedehnte Spaziergänge in der herrlichen Herbstsonne. W. stellt fest „In der Natur fließt mir alles zu. Da kann ich kreativ sein.“ So finden wir heraus, was ihn im Innersten antreibt, was ihm leicht fällt, wobei ihm das Herz aufgeht, was er verabscheut usw. Am Ende des Tages haben wir jede Menge Informationen gesammelt, die einen guten Einblick in seine Persönlichkeit geben, aber noch recht unsortiert vor uns liegen. „Ich habe keine Ahnung, wie daraus ein konkretes Berufsbild entstehen soll!“, war seine etwas verzweifelte Einschätzung dazu. 

Am nächsten Morgen verhüllt der Nebel den Blick auf das Wasser, bis die Sonne über den Bergrücken schaut und alles lichtet. Zwei Schwäne ziehen durch die übrig gebliebenen, zarten Nebelschleier, als wir einen Kaffee zusammen auf der Terrasse des Baumhauses trinken. 

Wir fangen an zu sortieren und priorisieren. Was kann in welchen Lebensbereichen gelebt werden? Wir bilden einen Satz aus den gesammelten Stichworten, in dem sich W. vollkommen wiederfindet. „Ja, das ist es genau, was ich möchte!“ Aber es ist immer noch keine konkrete Handlungsanweisung für das Berufsbild in der 2. Lebenshälfte, das nun seiner Berufung entsprechen soll. Nur eines ist inzwischen ganz klar. Die Bezeichnung, die er sich im Vorfeld ausgedacht hatte, ist es garantiert nicht. Das wäre tüchtig schief gegangen, denn es passt überhaupt nicht zu seiner Persönlichkeit. 

Wir machen uns wieder auf den Weg und steigen zur Burgruine hoch und rasten an einem herrlichen Plätzchen abseits des Weges. W. stellt fest, dass die Pausen zwischendurch ganz wichtig sind, um alles sacken zu lassen. Die ganzen Informationen müssen erst einmal verarbeitet werden, bevor es weiter geht zur nächsten Stufe. 

Inzwischen haben wir drei Begriffe herauskristallisiert, auf die sich die neue Tätigkeit gründen soll. Und wir wissen, wie W. arbeiten möchte, nämlich in größtmöglicher Freiheit und Selbstbestimmung. Unter Berücksichtigung, was für ein Typ Mensch er ist und welche Erfahrungen er in seinem Leben bisher gesammelt hat, können wir nun endlich eine Aufgabe beschreiben, in der sich W. vollkommen wiederfindet. Wir feilen noch eine Weile an dem Begriff, der auf seiner Visitenkarte stehen soll und ergänzen ganz konkret, für welche Bereiche er seine neue Tätigkeit anbieten möchte. Vor seinem geistigen Auge erscheint bereits die Webseite. Er weiß aufgrund der Recherchen vom Vortag zu seiner Persönlichkeit genau welche Attribute die Fotos von ihm darauf darstellen sollen. 

Während wir beschwingt den Rückweg antreten, strahlt W. Über das ganze Gesicht. „Ich bin richtig glücklich!“. Auf die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass er das Ergebnis dieser zwei Tage umsetzen wird, antwortet er prompt: 100%! 

Zum Abschluss schreiben wir m Baumhaus ganz konkret die nächsten Schritte auf, bis hin zu den Personen und Institutionen, die er ansprechen möchte, um sein neues Business auf den Weg zu bringen. Noch am selben Abend wird er sich hinsetzen und beginnen die Texte für die Webseite ausformulieren. Erstaunlicherweise kann er nun doch einiges aus seinem bisherigen Berufsleben sehr gut einsetzen, auch wenn es nichts mehr mit Autos zu tun hat.

Sein Feedback; „Darauf wäre ich allen nie gekommen, auch wenn ich noch so viele Seiten mit Berufsbezeichnungen gewälzt hätte! Und jetzt habe ich eine Lösung, die mir wie auf den Leib geschneidert ist.“

Wir vereinbaren, dass er mir die Texte für die Webseite schickt, wenn er soweit ist, und ich nochmal einen Blick darauf werfe. Ich bin ganz sicher, dass die neue Betätigung erfolgreich werden wird, denn W. verkörpert es bereits vollständig. Es gibt nichts, was stört, nicht passt oder noch zu überwinden wäre. 

Ich liebe es, Menschen auf diese Art und Weise mit meinem Zuhören, Fragen und Sortieren zu helfen, ihre Seelenaufgabe ans Licht zu bringen.

Jede/r hat es verdient, glücklich und erfüllt seine Fähigkeiten erfolgreich in die Welt zu bringen. Und die Natur liefert dafür einfach immer wieder den perfekten Rahmen.

Beispiel 3: Vom Denken zum Fühlen

(Holger Brischke , 50 J)

Baum, Himmel, Fenster

Zwei Tage Natur-Coaching mit Anita Maas liegen hinter mir – zwei Tage ohne ein bestimmtes Ziel, ohne vorgezeichneten Weg – zwei Tage von den eigenen Sinnen geleitet, zu einem Zustand, der als Ziel im Vorhinein nicht glaubhaft zu beschreiben wäre.

Anita hat es innerhalb weniger Stunden verstanden/geschafft mich
aus meinem von Pragmatismus und technischen Lösungen geprägten Alltag abzuholen und mich meiner Sinne bewusst werden zu lassen. Sie hat mich gelehrt, meine Sinne mit Langsamkeit zum Entdecken vieler unverhoffter Kleinigkeiten zu nutzen und mir so erstaunliche Erlebnisse geschenkt.
Viel mehr beeindruckt bin ich aber davon, wie sehr wohltuend und kraftgebend ich die auf diese Weise gewonnene Leere in meinem Kopf empfinden konnte, wie sehr klärend das Loslassen meiner sonst allgegenwärtigen Gedanken ist.

Die von Anita beim Coaching angewandten, dem Schamanismus entstammenden Denkweisen und Methoden waren für
mich, obwohl ich wissenschaftlich technisch geprägt bin, nicht störend oder befremdlich und zu keinem Zeitpunkt missionierend. Viel mehr habe ich diese für mich unbekannten Erklärungen und Sichtweisen mit der durch die Öffnung der Sinne gewonnenen Achtsamkeit gegenüber der Natur als sehr respektvoll gegenüber
allen Leben und Umwelt empfunden.

Mein Fazit:

Dieses Coaching hat mich für den Moment schwer beeindruckt, die Wirkung mehr als erstaunt und für die Zukunft mein Denken beeinflusst. Mein Blick auf die Natur ist ein anderer, demütiger, dankender. Ich werde die Natur von nun an anders für mich nutzen können.

Beispiel 4: Im Spiegel der Natur

(Dr. Sonja Mikeska, 40 J.)
Enten Wasser
Foto. Pixabay

Als wir uns trafen, war mein Kopf noch voller Fragezeichen: Ist es okay, das Natur-Coaching auch mit einer leichten Nasennebenhöhlenentzündung zu machen? Würde es körperlich zu anstrengend für mich werden? Was ist, wenn es regnet und ich mich noch mehr erkälte?

In meinem Kopf brabbelten diese und ähnliche Fragen munter vor sich hin, doch Anita schaffte es mich dort abzuholen, wo ich gerade war und führte mich liebevoll und zielstrebig zugleich ins Hier und Jetzt, an einen wundervollen Weiher inmitten des Urwaldes.

Während ich am Ufer sitzend Anita von meiner inneren Zerrissenheit und Unklarheit erzählte, lenkte sie meine Aufmerksamkeit auf eine Schar von Enten, die zwischen den beiden Ufern hin und her schwammen und sich auch nicht wirklich entscheiden konnten, auf welcher Seite es nun besser war.  Ich zog eine Karte aus Anitas schamanischem Kartenset und bei der dort beschriebenen neuen Lebensvision beendeten die Enten unmittelbar ihren Zick-Zack-Kurs und schwammen dem neuen Horizont entgegen. Noch verblüfft darüber, dass hier ausgerechnet Enten meine Geschichte spiegelten (in einer Hypnose stand mir früher schon einmal die Ente als Krafttier zur Seite!) bewegten wir uns ebenfalls in diese Richtung.

Mit dem Ausblick auf die neue Lebensvision kam die Sonne heraus, so warm, dass ich den Impuls verspürte, meine Kleider abzulegen und mit den Füßen ins Wasser einzutauchen. Aaaah, so fühlt sich Freiheit an! Nach Verbindung mit den Elementen ging es nun barfuß weiter. Zunächst war der Weg etwas steinig, doch dann erwartete mich das Highlight meines Coaching-Tages: ein Schlammloch, das in grünlich-bräunlich-rötlichem Glitzer funkelte und mich einlud, mich bis über die Knöchel voll und ganz hinein sinken zu lassen und die Erfahrung zu machen, dass ich auch auf ungewohntem Terrain nicht untergehe und recht schnell wieder Boden unter den Füßen finden würde. Was für ein Spaß – mein Entschluss steht, demnächst mal ein Schlammcatchen zu veranstalten!

Ich spürte im Schlamm herum hüpfend meine Lebensfreude in jeder Zelle meines Körpers und von diesem Moment an empfand ich nur noch Freude. Auf die Zukunft, auf alles was kommen mag und mir bei meinem weiteren Weg begegnen wird!

Was für eine magische Entwicklung!!! Obwohl ich bereits zuvor Erfahrung damit sammeln durfte, dass die Natur ein magisches Resonanzfeld sein kann, das unsere inneren Prozesse sichtbar macht, war ich von diesen Live-Erlebnissen beim Natur-Coaching mit Anita nachhaltig beeindruckt und bewegt! Danke für den wunder-vollen Tag!

Beispiel 5: Der Nebel lichtet sich (Birgit Vehabovic)

Nebel Wald
Foto: Birgit Vehabovic

Mein „Café am Rande der Welt“ steht an der deutsch/französischen Grenze. Es ist allerdings nicht wirklich ein Café, es ist vielmehr ein Häuschen am Rande des Waldes bei Rehlingen-Siersburg und direkt an der Nied. Es gibt dort auch keine nette Bedienung, die mir die Fragen meines Lebens stellt. Dafür gibt es Anita Maas, die mich durch Ihr Naturcoaching auf meine Fragen/Antworten wirft.

Ungefähr vor einem Jahr steckte ich beruflich in einer großen Krise als ich auf Anitas Natur-Retreat aufmerksam wurde. Nicht lange habe ich gezögert, so sehr hat es sich angefühlt, dass ich mich genau danach sehnte: Zur Ruhe kommen, runterkommen – mir Zeit zu nehmen, um in mich hineinzuhören und hineinzufühlen. Das Ganze in der Natur, mit Begleitung/Anleitung der von mir sehr geschätzten Anita Maas.

In dieser Phase meines Lebens fühlte ich mich ausgebrannt – von der Arbeit, die mich eigentlich mit Sinn erfüllte, die mich aber dennoch so viel Kraft kostete, dass der Sinn zusehends schwand.

Als Führungskraft führte ich ein Team von 10 Mitarbeitern*Innen. Die Corona-Krise, unterschiedliche Vorstellungen des Führungsstils und strukturelle Herausforderungen brachten mich an meine Grenzen. Weil ich so nicht weiterkam, versuchte ich lange Zeit mich noch mehr zu engagieren, mein Problem mit noch mehr Grübeln und darüber nachdenken zu lösen und fühlte mich „falsch“.

Das Wochenende bei Anita ließ mich alte Muster, hindernde Glaubenssätze und auch alte familiäre und aktuelle Themen erkennen. Die Natur und Anitas sehr einfühlsame Anleitung, ihre hilfreichen Fragen, unterstützten mich rasch herunterzukommen und anzukommen. Es war ein wundervolles, typisch nebliges Novemberwochenende und dazu auch noch Vollmond. 

Ich erkannte schnell: die Natur war FÜR MICH und ich hatte Anita an meiner Seite, die mich vertrauensvoll führte. Ich konnte mich regelrecht fallen lassen, konnte loslassen und mich auf Entdeckungsreise zu mir, zu meinem Innersten begeben. Sehr gut erinnere ich mich noch an unsere Wanderung durch wundervolle pure Natur, wo sich der Nebel langsam lichtete und die Sonne ihre Strahlen durch die Bäume schickte. Alle Stationen auf unserem Weg waren wie Erkenntnis-Stationen für mich und diese Erkenntnisse kamen nicht unbedingt durch meinen Kopf, sondern ganz viel durch mein Gefühl. Auch wenn ich weiterhin noch Verzweiflung und Traurigkeit spürte, so machte sich doch langsam Erleichterung breit – ganz so, wie auch die Sonnenstrahlen die trüben Nebelschwaden lichteten.

Der Nebel lichtete sich nach und nach auch in mir und ich trat meinen Weg nach Innen an. Am Abend hatte ich dann Zeit zur Reflexion, durch die Beschäftigung mit meinem Lebensrad. In diesem Lebensrad hatte ich einige Bereiche schon zu meiner vollen Zufriedenheit ausgefüllt und ich erkannte, dass die Bereiche Familie und ich einfach viel zu kurz kamen. Auch wenn es scheinbar die äußeren Umstände waren, die dazu geführt hatten, so lag es doch vollends in meiner Verantwortung. Ich würde schließlich nicht die Welt/diese Unternehmen retten und mich oder meine Familie dabei verlieren wollen. 

In dieser Vollmond-Nacht dann hat Anita mit mir ein wundervolles schamanisches Ritual gemacht, durch das ich alles Alte, was mich hinderte und was mir jetzt nicht mehr dienlich war, anerkennen, würdigen und dann loslassen konnte.

Und obwohl der Vollmond für uns nicht zu sehen war – so war er doch da. Diese Gewissheit gab mir mein Urvertrauen zurück, ein starkes Gefühl von Sicherheit – es ist alles immer da, was ich brauche, auch wenn ich es manchmal nicht sehe.

Am nächsten Tag spazierten wir schon deutlich beschwingter zu einem Kraftplatz – es war der Weg nach oben, bei herrlichem Sonnenschein. Mein Baum-baden ist mir noch spürbar in Erinnerung – Ruhe und Kraft. Und das schöne ist: Bäume gibt es auch hier, bei mir im Odenwald.

Mit einer der wichtigsten Erkenntnisse fuhr ich nach Hause: Alles liegt in meiner Hand, es ist mein freier Wille und meine Entscheidung, was ich mit den Umständen mache – nicht die Umstände sind für mein Glück/Unglück verantwortlich. Ich entscheide mich zuallererst für mich.

Beispiel 6: Partnerschaft und Seelenplan

„Ich möchte gerne ein Thema in meiner Beziehung klären. Zugleich interessiert mich der Seelen-Navigator®. Lässt sich das miteinander kombinieren?“

Da wir mit dem Seelen-Navigator® einen sehr umfassenden Einblick in die Persönlichkeit bekommen, bin ich zuversichtlich, dass sich beide Themen im Laufe des zwei Tage Intensiv-Coachings lösen lassen und sage zu.

Wie läuft ein Natur Coaching im Januar ab?

Das Wetter ist kalt und nass für das Wochenende vorhergesagt, aber wir sind mit festem Schuhwerk und warmer, regenfeste Kleidung perfekt darauf eingerichtet. So ziehen wir los, hinein in den Zauberwald, der sich von der Saarschleife bis hoch zur Cloef zieht. Die Bäche sind übervoll und das Wasser strömt rauschend unter den kleinen Holzbrücken hindurch. Die Steine, die Wurzeln, die Äste der Bäume, alles ist weich eingepackt in leuchtend grünes Moos, das sich mit dem regen vollgesogen hat. Ein Wald kann auch im Winter ohne jedes Laub sehr grün sein! An den Steilwänden leuchten Neon gelbe Flechten. Wir sind ganz allein im Wald und genießen die Ruhe. Vor allem das Element Wasser ist sehr präsent in dem Rauschen der Bäche und denRegentropfen von oben.

Weiches, leuchtend grünes Moos verzaubert den Wald, Foto: Anita Maas

 

Welche Rolle spielt die Natur beim Natur Coaching?

Wie sich herausstellt, geht es bei meinem Coaching-Gast um das Loslassen von Konzepten und Erwartungen. Was könnte festgefahrene Situationen und starre Strukturen besser lösen als das Element Wasser? Das Wasser gibt sich in jede Form hin. Wie schwierig es ist, das Wasser am Fließen zu hindern, ist auf der Brücke deutlich spürbar. Wie wäre es, statt festzuhalten und zu kontrollieren, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben? Dieses eindrückliche Bild begleitet uns das ganze Wochenende. Der Fluss zeigt, dass man nichts kontrollieren kann, sondern dem Leben vertrauen muss.

Auf unserem ersten Spaziergang begegnen uns zwei Schwäne, die Schwanz ein Schwanz auf dem Weg stehen. Da drängt sich die Frage auf, ob mein Coaching-Gast und ihr Mann sich in ihrer Beziehung wirklich sehen. Ein Treffer ins Schwarze, von dem aus wir sehr gut, weiter ins Thema einsteigen. Am Ende des Coachings, wir haben gerade die Veränderungen, die mein Coaching-Gast umsetzen möchte, besprochen, kommt die Sonne heraus und ein doppelter Regenbogen erscheint direkt vor unseren Augen. Was für ein wundervolles, bestätigendes Zeichen!

Wenn wir uns wirklich auf die Natur einlassen, um Unterstützung bitten und ihre Zeichen erkennen, sind Sie da.

So intensiv und auf den Punkt!

Zwischendurch gehen wir durch die sieben Schritte des Seelen-Navigator®. Wir reisen durch die Kindheit, das bisherige Leben und sammeln die Ideen von heute. Wir träumen groß und schreiben alle Sehnsüchte und Wünsche auf. Wir ergründen die Seelenrolle und sammeln die Lernaufgaben. So entsteht am Ende auf einem Blatt eine Übersicht, die diesen Menschen in der Essenz ausmacht. Diesen Leitfaden kann man Coaching Gast jetzt für viele Fragen des Lebens einsetzen. Und was sie in der Beziehung ändern kann, und woran es hapert, ist darin auch sehr deutlich abzulesen.

Einfach nur rund um wohl fühlen

Zwischen unseren Ausflügen in die Natur, haben wir unseren Aufenthalt in den Tiny-Häusern der Saarschleifen-Lodge sehr genossen. Mitten in der Natur gelegen, mit großen Fenstern und einladenden Ambiente bieten sie den perfekten Raum zum Wohlfühlen. Kulinarisch werden wir mit einem üppigen Frühstück mit Blick auf die Saar und einem vegetarischen 3-Gang-Menü auch verwöhnt. Was will man mehr?

Am Ende dieses Wochenendes nehmen wir uns zum Abschied lange in die Arme. Es war eine sehr erfüllte und aufschlussreiche Zeit in der Natur und der Lodge im Januar. Ich bin sehr gespannt darauf, was mir mein Coaching Gast bei unserem Telefonat in ein paar Tagen erzählen wird. Ich bin zuversichtlich, dass sie bis dahin schon den ersten besprochenen Schritt getan hat und freue mich auf die guten Nachrichten.

Tiny-House in der Saarschleifenlodge, Foto: Anita Maas

Lust auf Natur-Coaching?

Wenn dich die Beispiele ansprechen und du wissen möchtest, ob ein Natur-Coaching mit mir auch für dich eine Lösung für deine Lebenssituation ist, dann vereinbare hier einen kostenlosen Kennenlerntermin mit mir

Ich freue mich auf ein Gespräch mit dir. 

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