Maas Naturcoaching in der Natur zu dir finden

Was ist Naturcoaching?

Was ist das Besondere an Naturcoaching?

Beim Naturcoaching nutzen wir das harmonische und vitale Umfeld der Natur, um ganz bei dir anzukommen. Ich bin die ganze Zeit an deiner Seite und unterstütze dich dabei, Klarheit und Kraft für den nächsten Schritt zu finden.

Allein schon dadurch, dass wir uns in möglichst unberührte Natur bewegen, wird Stress abgebaut. Die Schwingungen werden harmonisiert und Ruhe und Gelassenheit treten ein. Wir konzentrieren uns auf unsere Sinne und nehmen alles um uns herum intensiv wahr. Das Gedankenkarussell steht still, das Herz öffnet sich. Verborgene Wünsche und Sehnsüchte werden frei. Vielleicht auch alte Wunden, die dir das heutige Glück erschweren. Jetzt darf Heilung geschehen.

Alles ist mit allem verbunden. Wir sind Teil eines großen Ganzen. Wir nehmen Kontakt zu den Elementen auf. Das gibt ein Gefühl der Geborgenheit, egal was um dich herum passiert. Dieses Gefühl nimmst du mit nach Hause und kannst dich auch an anderen Orten mit der Erde, dem Feuer, dem Wasser und der Luft verbinden.

Alles, was dir begegnet, hat mit dir zu tun.

Auf deinem „Vision Walk“ erhältst du wertvolle Impulse im Spiegel der Natur.

Ich begleite dich individuell auf deinem Weg, gebe Impulse, stelle Fragen, gebe dir Feedback und helfe dir, die Antworten in dir zu finden.  Mit schamanischen Methoden können tiefe Prozesse begleitet und unterstützt werden. 
Zum Abschluss bekommst du Kraft und Klarheit für deinen nächsten Schritt.

 

 

Beispiel 1: Wie finde ich meine Berufung?

Über die Brücke gehen

Mit dieser quälenden Frage danach,  was die eigene Berufung ist, bin ich mit einem Coaching-Gast im Saarbrücker Urwald unterwegs gewesen. Der Weg scheint vorgezeichnet für die Niederlassung mit einer eigenen Kanzlei, aber er „scheut wie ein Pferd vor einem Hindernis“. Die Gedanken drehen sich im Kreis und es scheint keine Lösung in Sicht. Recht schnell wird klar, dass es die Kanzlei nicht ist, aber was ist es dann?

Nachdem wir flott losgelaufen sind, bleiben wir immer wieder stehen, stellen fest, wie viele verschiedene Vögel jetzt schon singen und lauschen der Sinfonie des kleinen Baches. Wir kommen aus dem Kopf ins Wahrnehmen, alle beide, immer mehr. Das ist das Ziel, denn denken verhindert fühlen. Und mit dem begrenzten Verstand werden wir keine Lösung finden. Die weiß aber ganz sicher der Körper, das Unterbewusstsein.

Inzwischen ist immer klarer, welche Szenarien sich überhaupt nicht gut anfühlen und garantiert nicht in Frage kommen. Aber das Bild für die einzig wahre, authentischeZukunft erscheint nicht klar. Erst die Frage, was meinen Gast davon abhält, freudig und konkret in die Zukunft zu schauen, bringt den entscheidenden Wendepunkt. Zufällig sind wir auch auf unserer Runde durch den Wald an der äußersten Kehre angekommen, dort wo die Brücke über den Bach geht und wir den Rückweg auf der anderen Seite antreten können. Wir bleiben auf der Brücke stehen und da taucht es auf, das Gefühl, das meinen Gast daran hindert, frei nach vorne zu schauen. Plötzlich ist es ausgesprochen, mit einem Blubb ist der Knubbel im Bauch, an dem alles Fortkommen wie festgebunden scheint, ausgesprochen. Ein Schauer läuft mir rauf und runter über den Rücken und zeigt mir: Das ist es! Sorgfältig haben wir diesen Moment vorbereitet, indem wir uns immer weiter vorgewagt haben in das Innere, zur Wahrheit, die bis dahin nicht ausgesprochen werden durfte. Aber die Schale wurde immer weicher durch die Weite der Natur und ihre unendliche Güte und Neutralität. Und jetzt liegt es ganz offen vor uns und kann, allein dadurch, dass es angeschaut wurde, aus dem System verschwinden. Ich bitte meinen Gast, dieses negative, bedrückende und einengende Gefühl in sich aufkommen zu lassen und dann kraftvoll in einen Stock zu pusten, den er mit Schwung hinter sich wirft. Befreit kann er nun über die Brücke gehen und seinen innersten Zukunftswünschen ungehindert Raum geben.

Den ganzen Rückweg über sprudelt es nur so heraus. Und ja, es fühlt sich genau richtig an, in diese neue Richtung zu schauen und alle Qualitäten und Vorlieben bei der Wahl der neuen beruflichen Aufgabe zu berücksichtigen, statt in den engen, begrenzten Vorstellungen einer Kanzlei zu bleiben. Die Basis für eine Karriere, die meinem Gast voll und ganz entspricht, und mit der er sehr erfolgreich sein wird, ist gelegt.

Am Ende unseres Weges setzen wir uns mit einem Tee auf eine Bank am noch gefrorenen See und fassen zusammen. Was ist jetzt der eine, nächste, wichtige Schritt? Es wird nicht einfach werden und braucht Mut, aber es ist ganz klar, in welche Richtung es geht. 

Unser Blick fällt auf die Eisfläche, auf der zwei runde, klare Eisformationen liegen. Wie kann das sein? Es ist ganz klar: Das hier ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass Unmögliches möglich wird.

Inzwischen ist es fast dunkel geworden. Die schmale Sichel des Mondes leuchtet zwischen den Baumkronen der Erlen hindurch. Wir vereinbaren, dass wir uns „in einem Mond“ wieder sprechen werden und darüber austauschen, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis die Erkenntnisse dieses Blitzcoachings gesackt sind und die Kraft und Klarheit für die Umsetzung des nächsten Schrittes daraus hervorgeht. Aber ich bin ganz sicher, dass wir an diesem Nachmittag die Basis für ein erfülltes und glückliches Leben gelegt haben.

Beispiel 2: Wie finde ich meine Berufung?

Überblick bekommen

W. Ist 58 Jahre alt und hat vor Kurzem den väterlichen Betrieb, eine KFZ-Werkstatt, verkauft. Bei der Berufsausbildung hatte er keine Wahl, der Weg zum Fahrzeug- und Karosseriebauer war vorbestimmt. Heute weißt er nur eins, dass er damit garantiert nichts mehr zu tun haben möchte. Aber was dann? Er möchte gerne etwas Sinnvolles mit seinem Leben anfangen und zugleich seine frisch gewonnene Freiheit auskosten.

Wir treffen uns im „Baumhaus“, einem auf Stelzen stehenden, kleinen Domizil inmitten großartiger Natur. Der Blick fällt auf das glatte Wasser, in dem sich das farbenprächtige Herbstlaub der Bäume spiegelt. Ein neugieriges Eichhörnchen huscht umher und der nahe gelegene Bach rauscht beruhigend. 

Ich habe einige Fragen vorbereitet und so begeben wir uns zusammen auf Spurensuche von der Kindheit, seinem bisherigen Weg bis hin zu seinen Wünschen und Vorlieben. Dabei machen wir ausgedehnte Spaziergänge in der herrlichen Herbstsonne. W. stellt fest „In der Natur fließt mir alles zu. Da kann ich kreativ sein.“ So finden wir heraus, was ihn im Innersten antreibt, was ihm leicht fällt, wobei ihm das Herz aufgeht, was er verabscheut usw. Am Ende des Tages haben wir jede Menge Informationen gesammelt, die einen guten Einblick in seine Persönlichkeit geben, aber noch recht unsortiert vor uns liegen. „Ich habe keine Ahnung, wie daraus ein konkretes Berufsbild entstehen soll!“, war seine etwas verzweifelte Einschätzung dazu. 

Am nächsten Morgen verhüllt der Nebel den Blick auf das Wasser, bis die Sonne über den Bergrücken schaut und alles lichtet. Zwei Schwäne ziehen durch die übrig gebliebenen, zarten Nebelschleier, als wir einen Kaffee zusammen auf der Terrasse des Baumhauses trinken. 

Wir fangen an zu sortieren und priorisieren. Was kann in welchen Lebensbereichen gelebt werden? Wir bilden einen Satz aus den gesammelten Stichworten, in dem sich W. vollkommen wiederfindet. „Ja, das ist es genau, was ich möchte!“ Aber es ist immer noch keine konkrete Handlungsanweisung für das Berufsbild in der 2. Lebenshälfte, das nun seiner Berufung entsprechen soll. Nur eines ist inzwischen ganz klar. Die Bezeichnung, die er sich im Vorfeld ausgedacht hatte, ist es garantiert nicht. Das wäre tüchtig schief gegangen, denn es passt überhaupt nicht zu seiner Persönlichkeit. 

Wir machen uns wieder auf den Weg und steigen zur Burgruine hoch und rasten an einem herrlichen Plätzchen abseits des Weges. W. stellt fest, dass die Pausen zwischendurch ganz wichtig sind, um alles sacken zu lassen. Die ganzen Informationen müssen erst einmal verarbeitet werden, bevor es weiter geht zur nächsten Stufe. 

Inzwischen haben wir drei Begriffe herauskristallisiert, auf die sich die neue Tätigkeit gründen soll. Und wir wissen, wie W. arbeiten möchte, nämlich in größtmöglicher Freiheit und Selbstbestimmung. Unter Berücksichtigung, was für ein Typ Mensch er ist und welche Erfahrungen er in seinem Leben bisher gesammelt hat, können wir nun endlich eine Aufgabe beschreiben, in der sich W. vollkommen wiederfindet. Wir feilen noch eine Weile an dem Begriff, der auf seiner Visitenkarte stehen soll und ergänzen ganz konkret, für welche Bereiche er seine neue Tätigkeit anbieten möchte. Vor seinem geistigen Auge erscheint bereits die Webseite. Er weiß aufgrund der Recherchen vom Vortag zu seiner Persönlichkeit genau welche Attribute die Fotos von ihm darauf darstellen sollen. 

Während wir beschwingt den Rückweg antreten, strahlt W. Über das ganze Gesicht. „Ich bin richtig glücklich!“. Auf die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass er das Ergebnis dieser zwei Tage umsetzen wird, antwortet er prompt: 100%! 

Zum Abschluss schreiben wir m Baumhaus ganz konkret die nächsten Schritte auf, bis hin zu den Personen und Institutionen, die er ansprechen möchte, um sein neues Business auf den Weg zu bringen. Noch am selben Abend wird er sich hinsetzen und beginnen die Texte für die Webseite ausformulieren. Erstaunlicherweise kann er nun doch einiges aus seinem bisherigen Berufsleben sehr gut einsetzen, auch wenn es nichts mehr mit Autos zu tun hat.

Sein Feedback; „Darauf wäre ich allen nie gekommen, auch wenn ich noch so viele Seiten mit Berufsbezeichnungen gewälzt hätte! Und jetzt habe ich eine Lösung, die mir wie auf den Leib geschneidert ist.“

Wir vereinbaren, dass er mir die Texte für die Webseite schickt, wenn er soweit ist, und ich nochmal einen Blick darauf werfe. Ich bin ganz sicher, dass die neue Betätigung erfolgreich werden wird, denn W. verkörpert es bereits vollständig. Es gibt nichts, was stört, nicht passt oder noch zu überwinden wäre. 

Ich liebe es, Menschen auf diese Art und Weise mit meinem Zuhören, Fragen und Sortieren zu helfen, ihre Seelenaufgabe ans Licht zu bringen.

Jede/r hat es verdient, glücklich und erfüllt seine Fähigkeiten erfolgreich in die Welt zu bringen. Und die Natur liefert dafür einfach immer wieder den perfekten Rahmen.

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